EWTO - Gewaltprävention

Sicher nach Noten

Anti-Gewalt-Training für Kinder- und Jugendeinrichtungen

Die EWTO - Gewaltprävention enthält das einzigartige Konzept der „Sicherheit nach Noten“. Die komplexe Thematik der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung wird mit Hilfe der klassischen Schulnoten vermittelt.

Warum ist Gewaltprävention wichtig?

Von Geburt an werden Kinder ständig behütet und bewacht. Im Laufe der Entwicklung lernen sie, einzelne Aufgaben wie essen und trinken, oder Zähne putzen, zu übernehmen, um gesundheitliche Schäden abzuwenden.



Im Kindergarten- bzw. Schulalter, ergreifen Eltern weitere Maßnahmen, um ihre Kinder vor möglichen Gefahren zu schützen. Schwimm- oder Verkehrsunterricht tragen zur Sicherheit bei.

Aber eines wird dabei viel zu oft vergessen! Was ist mit der möglichen Bedrohung durch andere Menschen? Gelingt es die ersten Auseinandersetzungen positiv zu gestalten, steigt die Chance, dass das Kind mit einem gesteigerten Selbstbewusstsein weiter durch das Leben gehen wird. Wenn es diese aber negativ erlebt, wird es vielleicht unsicher und ängstlich in die Opferrolle abgleiten.

Die positive Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls entscheidet darüber, ob ein Mensch sich frei entfalten kann. So wird er seine Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen.

Fehlendes Selbstbewusstsein und mangelhaftes Selbstwertgefühl können zu schlechten Leistungen in der Schule, Perspektivlosigkeit und Isolation führen.

Unsere Gewaltpräventionskurse sorgen dafür, dass alle Teilnehmer/innen ihr Selbstbewusstsein deutlich steigern. Die Kinder und Jugendlichen bekommen die Möglichkeit, Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Somit werden sie weder Opfer noch Täter von Gewalttaten.

Ob die Ereignisse an der Neuköllner Rütlischule, der Amoklauf von Emsdetten oder der 12-jährige Schüler, der eine 63-jährige Schuldirektorin mit bloßer Faust k.o. schlägt – Beispiele für Gewalt an Schulen gibt es viele. Und laut polizeilicher Gewaltstatistik werden es täglich mehr. Um das zu vermeiden, hat die Europäische WingTsun Organisation (EWTO) (ein spezielles Gewaltpräventionsprogramm für Kinder und Jugendliche entwickelt.

„Oft ist Gewalt viel subtiler, als wir sie in den Medien sehen. Nicht an jeder Schule werden die Kinder mit Messern bedroht. Aber fast überall gibt es den Klassentrottel, der gehänselt, bedroht oder sogar angegriffen wird. Er verliert die Lust am Unterricht und seine Noten verschlechtern sich. Genau hier setzen wir an und erklären den Kindern in Form eines Notensystems, dass Gewalt „uncool“ ist“, erklärt EWTO-Kursleiter Roy Schirdewahn. Schirdewahn selbst hat bereits mehr als hundert Anti-Gewaltkurse an öffentlichen Schulen gegeben und sich damit vor allem im norddeutschen Raum einen Namen als Anti-Gewalt-Experte gemacht. In Schleswig-Holstein leitet er außerdem mehrere Schulen für Selbstverteidigung.

Das Besondere an der EWTO - Gewaltprävention ist die Integration einer körperlichen Selbstverteidigung, die das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen verbessert. Ein ungewöhnlicher Ansatz, der aber Eltern wie Lehrer überzeugt. Die positive Entwicklung des Selbstbewusstseins und des Selbstwertgefühls entscheidet darüber, ob ein Mensch sich frei entfalten kann. So wird er seine Ziele erreichen und ein glückliches und erfolgreiches Leben führen. Wichtig ist, dass die ersten Auseinandersetzungen im Leben eines Kindes positiv verlaufen. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Gefahr groß, dass es unsicher und ängstlich in die Opferrolle abgleitet. In den Gewaltpräventionskursen lernen die Kids Konfliktsituationen erfolgreich zu bewältigen und ihr Leben gewaltfrei zu gestalten. Somit werden sie weder Opfer noch Täter von Gewalttaten.

„Anfangs sind speziell die Lehrer skeptisch, ob Kampfkunst der richtige Weg ist, Gewalt zu verhindern. Wenn wir dann aber unser System erklären, stoßen wir schnell auf Begeisterung, weil klar wird, dass Selbstbewusstsein nur durch Sicherheit entstehen kann“, erklärt Schirdewahn. „Nach jedem Kurs empfehlen begeisterte Lehrer und Eltern uns weiter und wir kommen mit der nächsten Schule in Kontakt. Meinen Verbandskollegen ergeht es ähnlich. Man merkt, dass die Nachfrage in letzter Zeit weiter steigt.“

Jeder Kurs startet mit dem Worst-Case-Szenario, einem Opfer, das völlig verängstigt und wehrlos gegenüber Angriffen ist. Dies kommt der Schulnote „ungenügend“ gleich – eine glatte 6. Auch wer versucht, sich körperlich zu wehren, aber es nicht schafft, handelt „mangelhaft“ und verfehlt das Klassenziel. Dieses wird erst mit der Note „ausreichend“ erreicht. Hier wurde der Schüler angegriffen, konnte die Attacke aber nicht im Ansatz vereiteln und muss sich mit „Nottechniken“ aus einem Würgegriff oder dem „Schwitzkasten“ befreien.

Besser ist, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen, indem man die Situation direkt im Ansatz löst und Schubs-, Greif- oder Schlagversuche „befriedigend“ kontert. „Gut“ ist allerdings nur, wer ganz ohne Kampftechniken eine Bedrohung vereitelt und stattdessen die Körpersprache nutzt und den Angreifer im Gespräch von seinem Vorhaben abbringt. Wer dies nicht mehr nötig hat, weil er durch sein selbstsicheres Auftreten kein Opfertyp mehr ist, sich couragiert für andere einsetzt und als Vorbild auf Einsatz von Gewalt verzichtet, wird zum Einserkandidat.

„Das Konzept funktioniert ähnlich wie ein Schulfach, wo es darum geht, die Leistung stetig zu steigern“, erklärt Schirdewahn. „Man kann nicht von einem Schüler, der immer nur gehänselt oder sogar geschlagen wird, verlangen, er soll selbstsicher auftreten. Von einem Schüler mit mangelhaften Mathekenntnissen erwartet man in der nächsten Klausur ja auch keine glatte Eins.“

Der Weg von einer Sechs zu einer Eins dauert zwischen sechs und zwölf Schulstunden. Die genauen Kursinhalte richten sich nach der gewünschten Kurslänge und dem jeweiligen Alter der Teilnehmer/innen. Es gibt unterschiedliche Programme für Kindergärten, Grundschulen, Orientierungs-, Mittel-, und Oberstufen bzw. Berufsschulen. Um den unterschiedlichen Voraussetzungen und Situationen gerecht zu werden, werden Jungen und Mädchen in der Regel getrennt voneinander unterrichtet.


· Grenzen ziehen, bewachen, verteidigen
· Weder Opfer noch Täter werden
· Anderen helfen
· Selbstbewusst auftreten
· Herausforderungen annehmen



Wie erreichen wir diese Hauptlernziele?

Durch einen Unterricht der praktische Lösungsvorschläge trainiert und darüber hinaus auch noch viel Spaß macht.

Die Kursinhalte richten sich nach der gewünschten Kurslänge und dem jeweiligen Alter der Teilnehmer/innen. Es gibt unterschiedliche Programme für Kindergärten, Grundschulen, Orientierungs-, Mittel- und Oberstufen bzw. Berufsschulen.

Um den unterschiedlichen Voraussetzungen und Situationen gerecht zu werden, unterrichten wir in der Regel Mädchen und Jungen getrennt. Sollte dies aber organisatorisch nicht möglich sein, führen wir unsere Kurse auch für gemischte Gruppen oder Klassen durch. In diesem Fall teilen wir die Gruppe innerhalb des Kurses auf und unterrichten parallel.

Die Schulungen können nach Möglichkeit und Absprache während der Schulzeit, im Rahmen von Projektwochen, Klassenfahrten und Wandertagen oder auch außerhalb der Schulzeit stattfinden. Für die Kurse können Klassenzimmer, Pausen- und Sporthallen oder unsere Räume genutzt werden.

Machen Sie Ihre Schule zur gewaltfreien Zone!

Folgende Themen werden in den Gewaltpräventionskursen behandelt:

· Was ist Gewalt? Wie entsteht sie?
  Und wie kann ich ihr möglichst gewaltfrei entgehen?
· Wie strahle ich Sicherheit aus, so dass ich erst gar nicht als
  Opfer in Betracht komme?
· Wie trainiere ich meine natürliche Intuition?
· Wie schaffe ich es, dass Zeugen mir helfen?
·
Welche effektiven Selbstverteidigungstechniken sind schnell
  erlern- und umsetzbar? 
· Wie verteidige ich mich gegen körperlich stärkere Angreifer?
· Wie unterscheidet sich Selbstbehauptung von      
  Selbstverteidigung?
· Was beinhaltet das Konzept „Sicherheit nach Noten“?

Die EWTO zählt zu den größten Gewaltpräventionsanbietern in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Seit vielen Jahren werden die Gewaltpräventionskurse der EWTO an zahlreichen Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen mit sehr großem Erfolg angeboten. Allein im deutschsprachigen Raum wurden in den letzten Jahren bereits hunderte von Schulungen durchgeführt.


Quelle: EWTO

 

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Sifu Thomas Mannes (7. Meistergrad WingTsun)

 

 

EWTO Prüfungslehrgang mit Sifu Thomas Mannes 7. PG EWTO in Oelsnitz/Vogtland. Zeiten: Sonntag 15. April 2012 von 11.00 bis 16.00 Uhr. Alle SG Prüfungen möglich. Schwerpunktthema taktiles Wahrnehmen und Handeln.

WingTsunWelt 34

Aus dem Inhalt:
ChiGörk:

Traditionelle und moderne Trainings-

formen im Vergleich
Intensiv:

Ausbildung der EWTO-Trainer
Schlagfertig:

Selbstbehauptung für Frauen
Gesund:

ChiKung fürs Büro
Durchdacht:

Escrima – Schlag oder Hieb?
und vieles mehr ...

Links

www.polizeiberatung.de

 

Bundesministerium für Familie

www.bmfsfj.de

 

Kinderschutzbund

www.dksb.de